Workshop in Kiel

Miriam, Nicole, Ruth, Maria vorne: Jutta mit Kindern

28. Frauen-zur-See Workshop in Kiel (04.- 06. 12. 2015)

Anwesende: Ruth Kümmel, Miriam Schlüter, Maria Esser, Nicole Braun, Jutta Wahlen (mit Kindern)

Freitag, 04. 12. 2015

Am Nachmittag reisten alle Teilnehmer nach und nach an, sodass wir dann zum Abendessen alle in der Jugendherberge in Kiel versammelt waren.

Nachdem im letzten Moment noch einige schon feste Zusagen doch noch wieder kurzfristig abgesagt hatten, waren wir eine sehr kleine Gruppe von nur fünf Seefrauen. Das Besondere diesmal war jedoch, dass wir alles

„Aktive“ Seefrauen waren, die sich viel von ihren letzten Einsätzen zu erzählen hatten.

Nach dem Abendessen hielt Mathias Kümmel, der Mann von Ruth, einen Vortrag über Seezeichen und Tonnenleger. Er hatte auf einem Tonnenleger seine Schiffsmechaniker-Ausbildung gemacht und konnte uns sehr anschaulich über die verschiedenen Tonnen-Typen (Standard-Leuchttonne, Wintertonnen, Kunststofftonnen, etc.), ihre Befeuerung (früher Gas, heute Solar), sowie die unterschiedlichen Arbeiten auf dem Tonnenleger berichten (Wartung und Reinigung der Seezeichen, praktischer Ablauf des an-Bord-hievens der Tonnen, etc.). Überrascht waren wir alle über die Geschwindigkeit, mit der eine Tonne an Bord genommen, kontrolliert, gereinigt und wieder zurück ins Wasser gelassen werden kann (ca. eine halbe Stunde). Zum Abschluss berichtete er noch von der neuen Generation von Tonnenlegern, die vor wenigen Jahren in Dienst gestellt worden ist, und erläuterte die Vor- und Nachteile der neuen Bauweise (früher Brücke hinten, Arbeitsdeck vorne, nun Brücke vorne, Arbeitsdeck hinten). Mit vielen Bildern aus seiner Zeit als Azubi gab er uns so einen sehr interessanten Einblick in dieses Spezialgebiet der Seefahrt.

Vielen Dank!

Samstag, 05. 12. 2015

Am Samstag konzentrierten wir uns auf schon lange anstehende Themen zu Vereinsarbeit. In dieser kleinen Gruppe konnten wir sehr intensiv und konstruktiv arbeiten und sind zu guten Ergebnissen gekommen.

Hier ein Überblick:

 Homepage:

Maria informierte uns über den aktuellen Stand der Entwicklungen der neuen Frauen-zur-See Homepage:

  • Das Layout steht, muss jedoch noch mit Inhalten gefüllt werden
  • Der Umzug zu einem neuen Host ist in Arbeit, alle alten Verträge für Hosting und Wartung sind gekündigt, es wird versucht, die Adresse (Frauen-zur-See.de) zu dem neuen Host mitzunehmen
  • Es soll 3 Layout-Versionen geben, für Tablet, Smartphone und PC
  • Ein Interner Bereich ist in Arbeit, für ein Diskussionsforum stellt sich jedoch das Problem, dass es dann auch einen Moderator geben müsste.
  • Bisher ist die alte Homepage noch am Netz
  • Bisherige Kosten für das Layout der neuen Homepage: ca. 1200-1400 Euro, plus 500-600 Euro für den internen Bereich, laufende Kosten zukünftig: 6,- Euro monatlich für das Hosting
  • Die laufende Wartung und Aktualisierung der Homepage werden wir selbst übernehmen, Uschi hat sich angeboten, sie bekommt eine gründliche Einweisung

    Die Inhalte der neuen Homepage haben wir daraufhin im Groben festgelegt. (Siehe Übersicht)

    Ansprechperson für weitere Anregungen, Mithilfe, Ideen, etc. ist Maria Esser.

    Zukünftiger Vorstand / Vorstandswahlen:

    Laut Satzung müssen wir alle zwei Jahre Vorstandswahlen durchführen. Das wäre auch diesen Herbst wieder dran gewesen. Wegen der sehr geringen Beteiligung an diesem Workshop und auch mangels Kandidaten (Jutta möchte ihr Amt abgeben, wenn es einen anderen Kandidaten gibt, ebenso Ulla und einige andere Vorstandsmitglieder) war die Durchführung einer Wahl jedoch nicht möglich.

    Sie soll nun im Rahmen einer Mitgliederversammlung auf dem nächsten Workshop im April 2016 stattfinden, mit dem eindringlichen Aufruf an alle, sich aktiv daran zu beteiligen, als Kandidat für den Vorstand oder auch nur durch Anwesenheit zur Mitgliederversammlung.

    Im schlimmsten Fall, wenn es uns dann nicht gelingt, einen handlungsfähigen Vorstand zu wählen, kann es geschehen, dass wir aus dem Vereinsregister gestrichen werden, was wiederum zur Folge hätte, dass wir keine Mitgliedsbeiträge mehr erheben könnten und somit auch Projekte wie die Homepage oder die Workshops nicht mehr finanzieren könnten.

    Das wäre dann das Ende des Verbandes!!!

    Um zukünftigen Vorstandsmitgliedern die Arbeit zu erleichtern, haben wir diskutiert, wie der Vorstand entlastet werden könnte:

    • Kassenwart: kaum Erleichterungen möglich, Job muss in einer Hand bleiben
    • Schriftwart: Rundbrief könnte abgeschafft werden (es sei denn, es findet sich ein Freiwilliger, der ihn weiterführt), die darin enthaltenen Informationen können alle auf die Homepage gestellt werden (Für die Abschaffung des Rundbriefes ist eine Satzungsänderung notwendig)
    • Vorsitzende: da bisher alle Anfragen, ob von der Presse, Berufsanfängern, Interessierten, etc. bei der Vorsitzenden landen und diese dann mühsam weiterverteilt werden müssen, wäre es sinnvoll, pauschal im Vorfeld abzuklären, wer zum Beispiel Interesse hätte, mit der Presse in Kontakt zu treten, oder zu Spezialgebieten Fragen zu beantworten (siehe auch: Homepage -> Interner Bereich -> Fachwissen), sodass entsprechende Anfragen gezielt weitergeleitet werden können
    • Zweite Vorsitzende, Pressesprecherin: sind bisher wenig in Aktion getreten, sind diese Ämter wirklich notwendig? Evtl. Verkleinerung des Vorstandes auf drei.

      Die Möglichkeit der Briefwahl haben wir erneut diskutiert, sind jedoch darin übereingekommen, dass die Vorbereitung und Durchführung (mit entsprechend langer Vorlaufzeit wegen langen Fahrzeiten) äußerst schwierig ist und den Vorstand überdurchschnittlich belastet. Zudem ist es bisher ja auch nie der Fall gewesen, dass unterschiedliche Kandidaten mit unterschiedlichen Zielsetzungen um Ämter konkurrierten, was eine Befragung aller Mitglieder rechtfertigen würde. Bisher waren die Vorstandswahlen eher „notwendiges Übel“ zur Aufrechterhaltung des Status quo als Verein, was durch eine Abstimmung unter den Anwesenden während der Mitgliederversammlung erfüllt werden kann.

    • Satzungsänderungen:

      Folgende Vorschläge für Satzungsänderungen haben wir diskutiert und stehen auf der nächsten Mitgliederversammlung zur Abstimmung:

      • Verkleinerung des Vorstandes von 5 auf 3 (Pressesprecherin und Zweite Vorsitzende weg). Somit wären dann nur noch drei Posten zu besetzen, was es leichter macht, genügend Kandidaten zu finden, die ungerade Gesamt-Anzahl bliebe erhalten
      • Änderung des Abschnitts über die Auflösung des Vereins: die bisherige Satzung enthält den Passus, dass eine Auflösung des Vereins nur möglich ist, wenn bei einer entsprechenden Abstimmung darüber ¾ aller Mitglieder anwesend sind. Da dies niemals der Fall sein wird, sollte dieser Abschnitt so geändert werden, dass eine reale Möglichkeit besteht, den Verband im Notfall aufzulösen
      • Streichung der Punkte „Archiv“, „Dokumentation“ und „Rundbrief“ aus den Vereinszielen, stattdessen Konzentration auf Vernetzung, Orientierung, Einblicke (siehe Homepage)

      Workshops:

      Wir diskutierten, ob es möglich ist, zukünftig feste Termine für die Workshops festzulegen (z.B. erstes Wochenende im April, etc.), um die

      langfristige Planung zu erleichtern, kamen jedoch zu dem Ergebnis, dass dies in der Praxis nicht umzusetzen ist, da der Termin auch immer von derjenigen abhängig ist, die den Workshop organisiert.

      Allgemein jedoch einigten wir uns, dass der Herbst-Workshop möglichst nicht mehr im Dezember stattfinden sollte. Die geringe Beteiligung dieses Mal hat gezeigt, dass er terminlich sonst mit den zahlreichen Veranstaltungen in der Vorweihnachtszeit kollidiert.

      Als Datum für den nächsten Workshop einigten wir uns auf den 22.-24. April 2016

      Wir konnten Dörte Lehmann als Organisatorin gewinnen, die sich allerdings noch tatkräftige Unterstützung wünscht.

      Ort des nächsten Workshops wird Bremerhaven sein

      Stammtisch:

      Nachdem Hannelore den Hamburger Frauen-zur-See-Stammtisch ins Leben gerufen und seitdem regelmäßig organisiert hat, möchte sie sich nun aus der Organisation zurückziehen. Die Beteiligung war während der letzten Male ohnehin eher gering.

      Wir diskutierten was der Grund für die geringe Beteiligung sein könnte. Vielleicht macht es Sinn, den Stammtisch nicht mehr Freitagabend, sondern z. B. samstags stattfinden zu lassen und vielleicht in größeren Abständen.

      Weiterhin wird auch noch jemand gesucht, der zukünftig die Organisation übernehmen möchte.

      Ebenso wäre es schön, wenn der Hamburger Stammtisch nicht der einzige bliebe. Vielleicht findet sich ja auch jemand in den anderen Regionen, der ähnliches ins Leben rufen möchte, z. B. an der Weser, in Rostock oder in Schleswig-Holstein.

      Nach der ganzen eher trockenen Theorie beschließen wir den Samstagnachmittag mit einem gemeinsamen Spaziergang rund um die Hörn, dem innersten Hafenzipfel von Kiel, und über den Kieler Weihnachtsmarkt.

    Sonntag, 06. 12. 2015

    Am Sonntag trafen wir uns morgens zu einer gemeinsamen Besichtigung des Aquariums des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Düsternbrook am Westufer der Förde.

    Hier ist in mehreren Becken die Unterwasserwelt der Nord- und Ostsee, sowie des Atlantiks nachgebildet. Im Außenbereich gibt es zusätzlich noch ein Seehundbecken.

    Den Abschluss des Wochenendes bildete ein Spaziergang entlang der Uferpromenade und der anschließende Besuchs eines Kaffees bei heißer Schokolade und Kuchen.

Jutta Günther

 

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